Die Resinence GmbH mit Sitz in Eschborn befindet sich nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Frankfurt am Main seit dem 9. Juli 2024 in vorläufiger Insolvenz. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Tochter des französischen Unternehmens Décors de Ferryville wurde Dr. Martin Kaltwasser von der Kanzlei Lieser Rechtsanwälte bestellt. Resinence bietet Kunstharzlacke, Versiegelungen und Putze für den DIY-Markt an.
Die im innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz tätige Rhombus-Gruppe, zu der auch MHZ Hachtel gehört, hat eine 51 %-Beteiligung an Interstil erworben. Mit seinen technisch ausgefeilten und designstarken Vorhanggarnituren ergänzt das Unternehmen das Sortiment der Gruppe im Premiumsegment.
Der US-Konzern Interface, zu dem auch Nora Systems gehört, hat im zweiten Quartal 2024 zugelegt: Der Umsatz des Bodenbelagsanbieters stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 % auf 346,6 Mio. USD (319,9 Mio. EUR) - währungsbereinigt um 5,8 %. Damit liegt auch der Umsatz des ersten Halbjahres (636,4 Mio. USD, +1,8 %) knapp über dem des ersten Halbjahres 2023.
Der internationale Holzwerkstoffhersteller Egger erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023/24 (Stichtag: 30. April) einen gruppenweiten Umsatz von 4,13 Mrd. EUR (–7,1 %) und ein EBITDA von 493,6 Mio. EUR (–18,1 %). Das gab die Gruppenleitung bei der Jahrespressekonferenz am Stammsitz in St. Johann in Tirol/Österreich bekannt. Die EBITDA-Marge betrug 11,9 % (Vorjahr: 13,5%). Die Eigenkapitalquote liege mit 43,5 % weiterhin auf einem hohen Niveau.
Zwei Seiten hat die Halbjahresbilanz 2024 von Tarkett. Einerseits liegen die Umsatzzahlen des Bodenbelagsherstellers mit 1,56 Mrd. EUR (-3,1 %) unter denen zur Jahresmitte 2023. Selbst die erfolgsverwöhnte Sparte Sportbeläge verharrt auf Vorjahresniveau. Andererseits gibt es deutliche Steigerungen beim Gewinn: EBITDA (148,2 Mio. EUR, +17,5 %) und EBIT (59,9 Mio. EUR, +23,5 %) verzeichnen zweistellige Zuwachsraten und der Halbjahresüberschuss hat sich signifikant von 2,8 Mio. auf 18,0 Mio. EUR erhöht.
Zum 31. Dezember 2024 wird Hellweg als Gesellschafter aus der DIY Union ausscheiden und dadurch die Zusammenarbeit mit Toom Baumarkt beim Einkauf beenden. Es gebe unterschiedliche Vorstellungen zur weiteren Entwicklung und der strategischen Ausrichtung der gemeinsamen Einkaufsgesellschaft, der Entschluss sei einvernehmlich gefallen. Die DIY Union war 2011 von beiden Baumarktbetreibern gegründet worden. 2013 stieg Hellweg erstmals aus, 2018 wurde die Zusammenarbeit dann wieder fortgesetzt.
Seit Juli 2024 hat Jürgen Walter die Position als Vertriebs- und Geschäftsentwickler bei Kiesel Bauchemie inne, nachdem der 47-Jährige seit Anfang 2022 zunächst Führungsaufgaben in der Sparte Fußbodentechnik übernommen hatte. In seiner neuen Aufgabe ist er für die Integration der Esslinger in die Wachstumsstrategie des neuen Mutterkonzerns Cemex verantwortlich. Zu seinen Aufgabenfeldern gehört die strategische Erschließung von Marktchancen des Bauchemieherstellers in Deutschland und international. Einen Schwerpunkt setzt Walter auf die Zertifizierung der Leistungsfähigkeit der Kiesel-Produkte. Mit der neuen Position geht die Verleihung von Prokura einher.
Eine Umfrage der Managementberatung Horváth in den Führungsetagen großer Bauunternehmen zeigt einen Silberstreif am Horizont: Nachdem die Umsatzentwicklung über die vergangenen drei Jahre stetig gesunken ist, erwarten die Befragten für 2025 im Durchschnitt wird ein Plus von 3,8 Prozentpunkten. „Der Kostendruck hat sich entspannt, das ,Tal der Tränen‘ ist endlich durchschritten“, so Ralf Sauter, Studienleiter und Partner bei Horváth.
US-Bodenbelagskonzern Mohawk verbucht im ersten Halbjahr 2024 Umsätze in Höhe von 5,48 Mrd. USD (5,06 Mrd. EUR) und bleibt damit 4,8 % unter der Vorgabe aus 2023. Mit keramischen Fliesen wurden 2,16 Mrd. USD (-2,4 %) umgesetzt. Auf den Geschäftsbereich Flooring North America entfielen 1,86 Mrd. USD (-4,9 %). Flooring Rest of the World (u.a. Unilin) trug 1,46 Mrd. USD (-7,9 %) zum Gesamtumsatz bei.
Für die Konzernsparte Bautenfarben meldet Akzo Nobel zur Jahresmitte 2024 Umsätze von 2,20 Mrd. EUR und damit auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. In der Region EMEA (1,30 Mrd. EUR, +3 %) liefen die Geschäfte besser als in Asien (528 Mio. EUR, -5 %) und Südamerika (367 Mio. EUR, -2 %). Der operative Gewinn ging aufgrund gestiegener Betriebskosten um 3 % auf 237 Mio. EUR zurück.