Leicht verbessert, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau, hat sich die Situation der europäischen Parkettindustrie im ersten Quartal 2025, heißt es vom Herstellerverband FEP. Ein Grund dafür, dass in den meisten Ländern der Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum zumindest nicht weiter gesunken ist, seien erste Auswirkungen der gegenwärtig noch vorläufigen Antidumpingzölle der Europäischen Kommission auf Parketteinfuhren aus China. Die endgültigen Zölle werden voraussichtlich von Juli an gelten.
Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) und B+L Marktdaten ziehen Bilanz für den Absatz von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) im Jahr 2024 und die fällt negativ aus. Lediglich im ersten Quartal gab es ein kleines Plus 1,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Darauf folgten drei Quartale jeweils mit Einbußen zwischen 9,3 und 12,2 %. Insgesamt wurden im Jahresverlauf rund 28 Mio. m2 WDVS abgesetzt, was einem Minus von 8,2 % entspricht (2023: -15,3 %) und einen Tiefpunkt in der Statistik markiert.
Daniela Schmiedle, seit 2022 zunächst Geschäftsführerin und inzwischen Vorständin bei Sika Deutschland, hat zum 1. April 2025 auch die Geschäftsführung der Konzerntochter PCI Augsburg übernommen. Die 52-Jährige folgt bei dem Bauchemiehersteller auf Joachim Straub, der nach 36 Jahren bei Sika in den Ruhestand tritt.
Nach zwei Monaten, in denen die Genehmigungen für Wohnungen in Neubauten gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen waren, meldet das Statistische Bundesamt für den Februar 2025 wieder ein Minus von 3,8 % im Vergleich zum Februar 2024. Lediglich bei den Einfamilienhäusern gab es ein Plus von 12,4 %. Wohnungen in Zweifamilien- (-14,5 %) und Mehrfamilienhäusern (-1,3 %) wurden hingegen weniger genehmigt. Insgesamt belief sich die Anzahl auf 14.200.
Dennoch steht unter dem Strich für die ersten beiden Monate 2025 mit 29.800 Genehmigungen ein Plus von 2,2 % in der Statistik.
Am 18. April 2025 feiert Ulrich Windmöller seinen 80. Geburtstag. Der ostwestfälische Unternehmer kann auf mehr als sechs Jahrzehnte unternehmerischen Erfolg und viele von ihm entwickelte Produktinnovationen zurückblicken. Zu seinen wichtigsten beruflichen Meilensteinen gehörten das 1978 gegründete Unternehmen Witex, unter dessen Flagge er den DPL-Laminatboden entwickelt hat. Außerdem die Erfindung einer Akustikmatte im Jahr 2001 und der ersten Designbeläge zum Klicken im Jahr 2009. Auch der Verbundwerkstoff Ecuran auf Basis von Polyurethan ist eine seiner Entwicklungen.
Stephan Naacke wird als Vertriebsleiter der Marke Findeisen ausscheiden. Vebe hat dies auf Nachfrage bestätigt. Die Condor-Gruppe hatte im Dezember 2024 die Marke Finett und die Vertriebsaktivitäten des insolventen Nadelvliesherstellers Findeisen übernommen. Das Vertriebsteam agiert seitdem eigenständig innerhalb der Konzerntochter Vebe.
Elastische Bodenbeläge waren in der Schweiz im vergangenen Jahr auf Wachstumskurs. Laut einer Studie des österreichischen Marktforschunsginstituts Branchenradar.com Marktanalyse stiegen die Herstellererlöse 2024 um 1,6 %, nachdem sie im Vorjahr noch um 8,5 % gesunken waren. Der Umsatz belief sich auf 51,3 Mio. CHF (54,9 Mio. EUR).
Der Kieler Großhändler Johannes Fries hat seinen Rekordumsatz aus dem Jahr 2022 im Geschäftsjahr 2023 verpasst. Laut Unternehmensregister gingen die Einnahmen um 8,0 % auf 58,7 Mio. EUR zurück. Während das Unternehmen in den Bereichen Bauelemente und Innenausbau nur leichte Einbußen erleiden musst, habe es in den Warengruppen Boden, Fenster und Haustüren ein Minus von rund 14 % gegeben; Produkte für den Holzbau verloren etwa 20 %. Der Jahresüberschuss halbierte sich auf 2,1 Mio. EUR.
Der Umsatz von Laminatherstellern ist in der Schweiz rückläufig. Laut dem österreichischen Marktforschungsinstitut Branchenradar.com Marktanalyse verringerte er sich 2024 um 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr auf 32,4 Mio. CHF (34,7 Mio. EUR). Im Jahr 2023 war er bereits um 9,6 % gesunken. Auch der Absatz von Laminat hat sich im letzten Jahr um 5,7 % reduziert.
Tapetenhersteller Erismann hat für das Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang von -9 % auf 102,9 Mio. EUR verzeichnet. Dieser ist nach Angaben des Breisacher Familienunternehmens, zu dem auch eine Gesellschaft in Russland gehört, ausschließlich auf den ungünstigen Wechselkurs des Rubels zurückzuführen. Währungsbereinigt wurden die Umsätze insgesamt um 5,1 % gesteigert, heißt es im Unternehmensregister.