Das Großhandelsunternehmen für Malerbedarf Farben Frank mit Sitz in Baden-Baden wurde zum 31. Dezember 2025 aufgelöst. Die Standorte Baden-Baden, Achern, Offenburg und Rastatt werden seit 1. Januar 2026 von der Farbtex weitergeführt, die Niederlassungen Neustadt/Weinstraße und Pirmasens von Wässa & Schuster, beides Unternehmen innerhalb der CMS-Gruppe, dem deutschlandweiten Händlernetz der DAW.
Der Parkettabsatz in Europa hat sich 2025 auf dem niedrigen Vorjahresniveau stabilisiert, auch wenn sich nach einem relativ guten Start die Aktivitäten im Sommer wieder verlangsamt haben und weiterhin hohe Rohstoff- und Energiekosten die Branche unter Druck setzen. Die ersten Anzeichen einer Belebung der Bautätigkeit sowie die jüngste Verschiebung und geplante Vereinfachung der EUDR ließen für die Zukunft positive Auswirkungen erwarten, sagt der Europäische Herstellerverband FEP.
Uzin Utz hat die neue Konzernstrategie „Grow Bigger“ vorgestellt. Das Modell baut auf der bisherigen Strategie „Passion 2025“ auf und soll das Unternehmenswachstum in den kommenden Jahren steuern. Langfristiges Ziel ist ein Umsatz von 1 Mrd. EUR, mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 8 bis 12 % pro Jahr bis 2030 und einer EBIT-Marge von über 10 %. Bestandteil der Strategie ist auch die Reduktion der CO₂-Emissionen in Scope 1 und 2 um 25 %.
Das angekündigte Ausscheiden des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Martin Richrath nutzt die EK/Servicegroup für die Neustrukturierung ihrer Führungsebene. Richraths Nachfolger wird zum 1. Mai 2026 der aktuelle Finanzvorstand Frank Duijst. Die Verantwortung für Innovation und Business Development übernimmt dann Rik Klercq, der neu in den Vorstand berufen wird. Jochen Pohle und Gertjo Janssen sind weiterhin für den Vertrieb der europäischen Mehrbranchen-Verbundgruppe verantwortlich.
Prosol, Aschaffenburger Groß- und Einzelhändler für Maler- und Schreinerhandwerksbedarf, verzeichnete im Geschäftsjahr 2024 in seinen 69 Niederlassungen einen leichten Umsatzrückgang von rund 1,4 % auf 193,0 Mio. EUR. Das Unternehmen spricht von einer wirtschaftlich „stabilen“ Lage und zieht dazu den Vergleich zum preisbereinigten Umsatzminus von 1 % im deutschen Bauhauptgewerbe in diesem Zeitraum.
Seit Oktober 2025 ist die Headlam Group auf der Suche nach einem CEO, jetzt muss der britische Bodenbelagsgroßhändler auch den Posten des CFO neu besetzen. Finanzvorstand Adam Phillips will das Unternehmen im März 2026 und nach einem geordneten Übergabeprozess verlassen. Er hatte den Posten 2023 übernommen.
Paukenschlag in der belgischen Branche: Unilin-CEO Wim Messiaen hat nach nur zwei Jahren den Bodenbelags-, Holzwerkstoff- und Dämmmaterialienhersteller überraschend Anfang Februar 2026 verlassen. Gründe für seine Demission werden nicht genannt. Belgische Zeitungen spekulieren über interne Widerstände und enttäuschende Zahlen. Kurzfristig übernimmt Paul De Cock, COO der US-amerikanischen Unilin-Mutter Mohawk, in Doppelfunktion die Führungsspitze des Unternehmens. Der 53-Jährige wirkte bis 2018 bereits in verantworlichen Positionen in Wielsbeke. Sein Vater war einer der Gründer der Unilin-Gruppe, die 2024 mit 7.800 Mitarbeitenden 2,6 Mrd. EUR umsetzte.
Decora kündigt mit Start 2026 die „größte Investition in der Firmengeschichte an“: Der polnische Hersteller von Designbelägen, Wandsystemen und Verlegezubehör will 40 Mio. EUR in die Hand nehmen, um mit 30.000 m2 neuer Produktionsfläche und einer Vergrößerung der Kapazitäten um 5 Mio. m2 „gezielt die beiden Zukunftssegmente SPC-Designböden und mineralische Wandsysteme“ zu stärken.
Sonia Wedell-Castellano ist zum 1. Februar 2026 als Senior Sales Director Europe bei Republic Floor angetreten und damit für den gesamten Vertrieb in Europa des US-amerikanischen Designbelagsanbieters verantwortlich. Zuvor war die Marketing- und Vertriebsexpertin vierzehn Jahre lang in Führungspositionen für die Deutsche Messe aktiv, zuletzt seit 2018 als Global Director Domotex.
Classen bilanziert für 2024 Umsätze in Höhe von 434,9 Mio. EUR (14,3 %). „Damit lagen diese leicht unter unseren Erwartungen“, heißt es im Geschäftsbericht. Die schwierige Marktsituation benennt der Konzern als Grund für den Rückgang um 15,4 % auf 365,2 Mio. EUR in der Sparte Flooring (Laminat- und Polymerböden).