Die neun Mitglieder des Fachverbands der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) erzielten im Jahr 2022 einen Gesamtabsatz in der D/A/CH-Region von insgesamt rund 54,3 Mio. m2. Dies entspricht einem Rückgang von 9,9 % im Vergleich zum Vorjahr (2021: rund 60,3 Mio. m2). Vor allem ab dem zweiten Halbjahr 2022 sei laut FEB die Nachfrage nach elastischen Belägen deutlich zurückgegangen und alle Produktarten seien von der Entwicklung betroffen gewesen – am deutlichsten die Beläge aus Cushioned Vinyl (CV-Beläge) mit -14,6 %.
Der Großhändler Farbtex mit Sitz m baden-württembergischen Dornstetten hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2021 leicht erhöht. Nach den Zahlen aus dem Unternehmensregister legte er gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % auf 91,4 Mio. EUR zu. Dieses Plus ist vor allem auf die Produktgruppen Farben, Wärmedämmverbund-Systeme, Bodenbeläge und Werkzeug/Maschinen zurück zu führen.
Seit 1. März 2023 hat Rajko Hunger (54) die Vertriebsleitung von Findeisen in Deutschland übernommen. Der Dipl.-Betriebswirt ist seit 2015 beim Nadelvlieshersteller für den Vertrieb in der Region Ost zuständig. Er verfügt über eine langjährige Erfahrungen im Vertrieb, in der Betreuung von Key Accounts sowie als Bau- und Betriebsleiter.
Der Großhändler Busch & Brunner mit Sitz in Bayreuth hat seinen Jahresumsatz im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % auf 32,8 Mio. EUR erhöht. Das geht aus dem Bundesanzeiger hervor. Der Planungsumsatz von 32,6 Mio. EUR wurde damit leicht überschritten. Das Jahresergebnis des Unternehmens stieg gegenüber dem Vorjahr um 113.000 EUR auf 404.000 EUR, die Umsatzrendite von 0,9 % auf 1,2 %.
Mit einem konsolidierten Umsatz von 337,4 Mio. EUR schließt Belysse das Geschäftsjahr 2022 ab (Europa: 159,6 Mio. EUR, USA: 177,8 Mio. EUR). Damit legte der Anbieter textiler Bodenbelägen mit den Marken ITC, Modulyss, Arc Edition und Bentley (nur USA) insgesamt um 21,9 % zu: auf dem europäischen Markt um 11,6 %, in den USA um 32,8 %. In einem Webcast zum Geschäftsbericht sprach Belysse-CEO Cyrille Ragoucy von "einer nie da gewesenen Inflation", die sich vor allem im Europa auf Rohstoffe, Energie, Transportketten und Personalkosten auswirkte.
Die Forbo-Gruppe – führender Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik – erzielte im Geschäftsjahr 2022 einen Nettoumsatz von 1,29 Mrd. CHF (1,29 Mrd. EUR). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Erhöhung von 8,5% in Lokalwährungen sowie aufgrund negativer Währungseinflüsse 3,1% in Konzernwährung. Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe reduzierte sich um 25,9% auf 132,6 Mio. CHF (Vorjahr: 179,0 Mio. CHF). Das Konzernergebnis lag mit 101,4 Mio. CHF um 28,2% tiefer als im Vorjahr (141,2 Mio. CHF). Die Zahlen entstammen der Ad-hoc-Medienmitteilung des Konzerns.
I4F hat Julie Pageot zum 1. März 2023 zum Commercial Director für Europa berufen. In dieser Position ist sie für den Ausbau des Marktanteils des Technologie- und Patentspezialisten in Europa verantwortlich und damit Bindeglied zu Lizenznehmern wie auch den Kunden aus dem Handel. Sie berichtet an Matthieu Dekens, Chief Operating Officer Nordamerika und Europa.
Kährs hat im ersten vollen Geschäftsjahr nach dem Eigentümerwechsel im August 2021 seine Wachstums- und Rentabilitätsziele übertroffen. Präsident und CEO Johan Magnusson: „„In einem Umfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten, hoher Inflation und steigenden Zinsen beeinflusst war, konnten wir 2022 erstmalig einen Nettoumsatz von 4 Mrd. SEK (umgerechnet ca. 362 Mio. EUR) mit einem EBITA von 0,5 Mrd. SEK und starken Gewinnmargen in allen vier Quartalen erzielen.“ Dies resultiere aus Preis-, Kunden- und Marktoptimierungen, der Einführung neuer Produkte und konsequenter Kostenkontrolle.
Die Verbraucherstimmung in Deutschland erholt sich weiter. Auch im Februar legten die Konjunktur- und Einkommenserwartungen laut GfK-Konsumklimastudie spürbar zu - trotz anhaltender Krisen wie dem Ukraine-Krieg, einer schwächelnden Weltwirtschaft sowie hoher Inflationsraten. „Der Pessimismus der Verbraucher, der im Herbst 2022 seinen absoluten Höhepunkt hatte, schwindet zusehends“, beobachtet GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. Für das Konsumklima ist das der fünfte Anstieg in Folge. „Zuletzt gesunkene Preise für Energie, aber auch Meldungen, dass nach Einschätzungen von Experten hierzulande im laufenden Jahr eine Rezession vermieden kann, lassen den Optimismus ganz langsam zurückkehren.“
Die ersten drei Quartale 2022 waren für den international agierenden Teppichfliesenproduzenten Interface mit knapp zweistelligem Umsatzplus angelaufen. Im vierten gab es gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen leichten Rückgang von -1,2 % auf 335,6 Mio. USD (315,7 Mio. EUR), währungsbereinigt aber immer noch ein leichtes Plus von 3,6 %. Der Gesamtjahresumsatz 2022 liegt mit 1,3 Mrd. USD um 8,1 % über dem es Vorjahres, kursbereinigt um 13,0 %. Das bereinigte EBITDA weist der Konzern mit 176,1 Mio. USD aus; im Vorjahr waren es 169,4 Mio. USD.